Marktbücherei Lappersdorf
Kirchberg 3
93138 Lapeprsdorf
Theke.jpg
Bücherecke Historisches.jpg
Lesesofa rot.jpg
Treppe von oben.jpg
Dachgeschoss.jpg

Medienempfehlung

Medienempfehlung

Auf dieser Seite finden Sie eine Medienempfehlung, die ein Mitglied des Büchereiteams gibt. Wir stellen Ihnen hier ein Buch/Hörbuch/Film aus dem Büchereibestand vor, das Sie vielleicht interessieren wird.

Der Medientipp in diesem Monat stammt von Büchereimitarbeiterin Julia Lippl.


„Wie der Wind und das Meer“
von Lilli Beck

München im April 1945: Bei einem Fliegerangriff verlieren der elfjährige Paul und das kleine jüdische Mädchen Sarah ihre Eltern. Inmitten der Trümmerlandschaft der zerstörten Stadt begegnen sich die beiden Kinder und da Sarah Pauls verstorbener Schwester verblüffend ähnlich sieht, beschließen sie, sich als Geschwister auszugeben, um zusammenbleiben zu können. Die beiden landen in einem Waisenhaus und haben das Glück, gemeinsam von einer netten Familie adoptiert zu werden. Eigentlich könnten sie nun ein gutes Leben haben, doch als Jugendliche verlieben sie sich ineinander und ihre Notlüge wird ihnen zum Verhängnis. Die Situation scheint ausweglos zu sein und schließlich trennen sich die Wege von Sarah und Paul, doch vergessen können sie einander nicht.

Im weiteren Verlauf des Buches erzählt die Autorin abwechselnd aus dem Leben der zwei Protagonisten und hält dabei die Spannung durch geschickte Perspektivwechsel hoch. Die Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von 45 Jahren und man erlebt als Leser hautnah die schwere Nachkriegszeit, das Wirtschaftswunder, den Mauerbau und einige weitere Ereignisse der deutschen Geschichte.

Die tragische und zugleich wunderschöne Liebesgeschichte hat mich sofort gefesselt und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe mit Paul und Sarah gelitten und immer wieder gehofft, dass am Ende alles gut wird. Absolut lesenswert!

Lilli Beck ist in Weiden in der Oberpfalz geboren und arbeitete unter anderem als Model, Schauspielerin und Visagistin bevor sie sich schließlich voll und ganz dem Schreiben widmete.